Schreibwege zum Ich kreatives, biografisches & therapeutisches Schreiben
Schreibwege zum Ichkreatives, biografisches & therapeutisches Schreiben

         Prosa/Lyrik/Poesie

Diese Seite ist stets im Wandel - hier flattert

immer mal wieder etwas Lyrik herein, je nach Jahreszeit,

Inspiration oder Erhalt von Schreibgeschenken:

 

 

H eiter die letzten warmen Tage wahrnehmen

E icheln sammeln für den Tisch

R uhevoll mich in ein Buch vertiefen

B etriebsamkeit herunterfahren

S chreiben, um meine Gedanken zu klären

T ee genießen und schluckweise den Herbst in mir  aufnehmen

b.d.

 

 

Lauter Worte

Lauter. Lauter Worte die fließen -

wollen aus dem Stift aus -

mir wird so leicht ums -

Herz das warm wird Wort -

um Wort sie fliegen -

herbei wie Blüten im -

Wind der heute wieder -

um die Häuser zieht und -

uns eine Jacke -

empfiehlt mit Knöpfen -

zum Schließen um sie drinnen wieder -

zu öffnen damit dort beim -

Schreiben die Tore der Tinte einen -

freien Lauf ermöglichen damit sie -

lauter kommen und eingeladen -

sind. Lauter. Lauter Worte.

Ach wie sind sie heilsam.

 

b.d.

 

Nehmen und Geben

 

Wenn das Nehmen zum Geben wird,

das Vernehmen zum Vergeben,

das Aufgeben zum Aufnehmen

und das Wegnehmen zum Zugeben oder gar Hingeben,

dann könnte es sich begeben, dass

irgendetwas beim Abnehmen weniger wird und

irgendjemand sich beim Weggeben beschenkt fühlt.

 

  b.d.

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                   H errenlose Blätter

                   E rzählen von

                   R auschenden

                   B lühenden

                   S onnengrünen

                   T aufrischen Stunden

                                                                   b.d.

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                    E infälle

                    R asen aus dem Stift

                    I nnere Bilder

                    N atur und Kindheit

                    N ächte und Nachtigallen

                    E rzählen sich heute in

                    R uhigen

                    U nerwarteten Worten

                    N eu in die

                    G egenwart

                                                                   b.d.                             

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Ich schreibe bunte Worte in mein Buch

grüne für den Frühling

blaue für den Sommer

braune für den Herbst

und für den Winter

nehme ich die Farben des Jahres

durchmische sie zu einer kristallfarbenen Essenz

mal dunkel wie der Abendhimmel

mal hell wie die Sterne zur Weihe-Nacht.

b.d.

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Mich in den Garten setzen

und schauen

die Blumen wahrnehmen

und sie begrüßen

meine Arme

räkeln

die Schuhe und Socken von mir werfen

und mit nackten Füßen

den frischen Rasen erfühlen

mit der Hummel ein Schwätzchen halten

und innerlich alles umarmen

aus lauter Lust

am Leben.

b.d.

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Ach, wär ich ein Schmetterling…

ich flöge zur Wiese hin

der Klatschmohn wäre mein

tanzend wollt ich sein Spiegel sein…

b.d.

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                  S elig sein, ohne

                  T at,

                  I m

                  L icht der Kerze baden und mal

                  L iegenlassen, was

                  E igentlich noch schnell erledigt werden wollte.

 

                "G leich erst" sagen, mich darin

                  L iebevoll

                  Ü ben,

                  C haos mal Chaos sein lassen, es als

                  K reativität des Alltags

                  S ehen,

                  M üßiggang

                  O hne Reue,

                  M ütterlich zu mir selbst, lasse ich

                  E ngel in mir singen

                  N eue Musik

                  T önt mir

                  E ntgegen in der seligen Stille.

                                                                            b.d.

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Dankbarkeit

Gelernt von Anfang an:

Gegenüber der schützenden, mütterlichen Wärme

aus der man gekommen ist.

Dankbar

gegenüber den helfenden Armen und Händen,

die getragen und genährt haben.

Dankbar

dem Vorbild und seinem Lehren,

auch dankbar dem Schönen, Fröhlichen und Leichten,

auch dem Mühen, dem Meistern,

dem Scheitern und Verzweifeln.

Dankbar

für innere Kraft,

die nicht nur aus all dem davor Gewesenen entspringt.

Das ist DAS Wunder.

Dankbar für Hoffnung, Glaube und Zuversicht.

Dankbar für Liebe

Empfangen und gespendet.

 

von Marianne

 

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Zeitlos

In neue Kisten

packe ich

alte Zeiten

aus Kindertagen –

selbstvergessene Stunden

voller Glück

Phantasie

und Muße

konserviert

für die Zukunft.

b.d.

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Pas de trois

 

lang streckt sich Vergangenes,

berührt vorsichtig die Zukunft –

als wollten sie ihn verdrängen,

den Augenblick –

doch er reiht sich ein,

in den Reigen

des Zeitenlaufs.

b.d.

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Knospe im Verborgenen,

wann erblickst du das Licht der Welt

jenes, das auch du in dir trägst

fühlst du sein Leuchten?

 

Wann richtest du dich auf

und sprengst deine warme Hülle ab

die, die dich schon so lange schützt

oder sperrt sie dich ein?

 

Warte nicht länger, komm hervor

und offenbare deine Schönheit

sie ist deine Bestimmung

finde deine Antwortung im Licht.

b.d.

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Ein Herbst-7-Zeiler

 

Heute dreht die kleine Meise

auf ganz charmante Weise

am Thermometer

und schwingt sich auf den Zeiger

schwups, 20 Grad und Heiter

für ein paar Sekunden nur

erscheint der Sommer auf der Flur.

b.d.

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Das Jahr ist rum – wo ist es hin?

Es kann nicht sein, ich schau mal hin –

War gestern nicht erst Herbst und Sonne

Und grad davor noch Frühlingswonne?

 

Mir dünkt, ein Jahr läuft immer schneller

Auch bleibt der Sommerabend länger heller

Der Mensch dreht gänzlich ungeniert

Am Uhrzeiger, denkt, dass nichts passiert.

 

Doch langsam merkt auch er, “Ei verzwickt!“

Dass auch die innere Uhr nicht richtig tickt 

Selbst Flur und Tiere sind verwirrt

Erst gestern noch, sich eine Wespe hat verirrt.

 

Saß fröhlich auf dem Dezemberkuchen,

Oh, wie köstlich, ja hier muss ich suchen!

Doch eigentlich nicht der rechte Ort

Schnell war sie draußen, man schickt sie fort.

 

Was stimmt denn noch, was ist nun richtig?

Ein Jeder sucht, was gut und wichtig

Und auch das Weihnachtsfest ist schon so nah

Mir ist´s, als ob das Letzte erst vorgestern geschah.

 

Doch der Kalender macht keine Kompromisse

Der 24. ist und bleibt der gewisse

Feiertag, er fordert uns auf

Mensch, mach mal Halt, in deinem schnellen Lauf!

 

Bleib einfach mal sitzen

Ganz ohne zu schwitzen

Nimm dir doch heute die Zeit

So, wie sie ist, gemächlich und weit!

                                             b.d.

Hier finden Sie mich

Britta Dahlems

 

Britta Dahlems, Heilpraktikerin für Psychotherapie

 

Praxis fürs Schreiben, Poesietherapie und Biografiearbeit


Rebhuhnweg 15
47918 Tönisvorst

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